Mehrwertsteuer
Im Mai 2007 lancierte die Aktion liberaler Aufbruch in Zusammenarbeit mit der economiesuisse die Landsgemeinde für einen tiefen MWST-Einheitssatz und startete damit ihr mittlerweile langjähriges Engagement für diese Anliegen. Die Zusatzbotschaft des Bundesrates, in welcher dieser einen MWST-Einheitssatz von 6,2% und die Aufhebung der meisten Steuerausnahmen fordert, hat die ALA mit grosser Freude zur Kenntnis genommen. Durch zahlreiche Vereinfachungen verbessert die Revisionsvorlage die Rechtssicherheit für steuerpflichtige Unternehmen, erhöht die Transparenz und verstärkt die Kundenorientierung der Verwaltung. Diesen Anliegen gilt es in der Nationalratsdebatte vom 15. Dezember 2010 zum Durchbruch zu verhelfen.
Vertreter des ALA-Vorstandes haben in Begleitung von Diego Clavadetscher, Steueranwalt, Leiter des Schweizerischen Mehrwertsteuer-Instituts, während der Sommersession 2008 in intensiven Diskussionen versucht, die eidgenössischen Parlamentarierinnen und Parlamentarier von den Argumgenten für eine grundlegende MWST-Reform und einen tiefen MWST-Einheitssatz zu überzeugen. Die Informationen sind auf grosses Interesse gestossen.
Die Aktion Liberaler Aufbruch hat anlässlich der Ideen-Messe 2007 das Thema "Liberale Steuerpolitik - Bestandesaufnahme und Visionen" zur Diskussion gestellt.
Bereits im Vorfeld der Vernehmlassung zur Vereinfachung der Mehrwertsteuer hat eine breite Diskussion über den Reformbedarf bei dieser Steuer eingesetzt. In dieser Debatte hat der Bericht des Mehrwertsteuer-Beauftragten Peter Spori zuhanden des Eidgenössischen Finanzdepartements eine prominente Rolle gespielt und Klarheit über den Reformbedarf geschaffen.
Anlässlich der Landsgemeinde vom 3. Mai 2007 im Airport Conferenz Center Zürich-Kloten wurde unter der Führung der Aktion Liberaler Aufbruch die liberale Wirtschaftsallianz für einen tiefen MWST-Einheitssatz gegründet.